Beobachtungen

Igel gehören zu den faszinierendsten und zugleich gefährdetsten Tieren in unseren Gärten und urbanen Gebieten. Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen für eine gesunde Umwelt, doch viele dieser kleinen Säugetiere kämpfen ums Überleben. Straßenverkehr, der Verlust von Lebensräumen und Krankheiten setzen ihnen stark zu. Deshalb ist es von großer Bedeutung, sich aktiv für ihren Schutz einzusetzen und sich um sie zu kümmern. Genauso wichtig ist es, fundierte Daten über ihre Pflege und ihren Zustand zu sammeln. Diese Informationen helfen uns nicht nur, die Situation der Igel besser zu verstehen, sondern auch gezielte Maßnahmen zu ihrem Schutz zu entwickeln. Nur mit einem klaren Bild von ihrer Lage können wir die richtigen Schritte unternehmen, um diese sympathischen Tiere langfristig zu bewahren.

Daher freuen wir uns sehr, dass im Jahr 2024 insgesamt 80 engagierte Personen bereit waren, Auskunft darüber zu geben, wie die Igelpflege in ihrem Umfeld verlaufen ist. Jede dieser Rückmeldungen ist ein wertvoller Beitrag, der uns hilft, ein umfassenderes Bild über den Zustand der Igelpopulation in Bremen und Umgebung zu gewinnen. Dank dieser steigenden Beteiligung können wir unsere Schutzmaßnahmen weiter verbessern und noch gezielter auf die Bedürfnisse dieser bedrohten Tiere eingehen.

Insgesamt wurden 2023 und 2024 laut der Befragung 370 Igel in Bremen und dem Bremer Umland betreut - die tatsächliche Zahl sollte allerdings deutlich höher liegen. Dabei zeigt sich eine große Bandbreite in der Anzahl der betreuten Igel: Während manche Personen nur einen Igel in ihrer Obhut hatten, betreuten andere bis zu 55 Tiere. Dies verdeutlicht, wie unterschiedlich die individuellen Situationen der Helfer sind.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Befragung war die Pflege und Behandlung der Igel. Einige der Befragten gaben an, dass sie die Tiere nicht nur gepflegt, sondern auch behandelt haben. Dies unterstreicht das hohe Engagement und die Verantwortung, die diese Menschen übernehmen, um das Wohlergehen der Igel sicherzustellen.

Besonders wichtig für das Überleben der Igel ist der Winterschlaf. Zum Stichtag 15. April befanden sich noch 151 Igel im Winterschlaf oder Halbschlaf. Diese Zahl zeigt, dass viele Tiere in einer geschützten und sicheren Umgebung überwintert haben, was für ihre Gesundheit und ihr Überleben entscheidend ist.

Leider mussten die Befragten auch Verluste verzeichnen. So starben in Osterholz-Scharmbeck 14 Igel. Dieser traurige Umstand verdeutlicht, wie schwierig die Pflege von Igeln sein kann, insbesondere wenn es sich um kranke oder verletzte Tiere handelt.

Insgesamt bieten die Ergebnisse der Befragung einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und das Engagement der Menschen, die sich um Igel in Bremen und Umgebung kümmern. Sie zeigen sowohl die Erfolge als auch die Schwierigkeiten, mit denen die Pfleger konfrontiert sind.

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